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SAP IdM ablösen: Was bis Ende 2027 zu entscheiden ist
Die reguläre Wartung von SAP Identity Management endet am 31.12.2027. Gegen Aufpreis gibt es erweiterte Wartung bis 2030. Einen direkten Nachfolger hat SAP nicht angekündigt. Verwiesen wird auf SAP Cloud Identity Services und auf Partnerlösungen wie Microsoft Entra ID.
Mehr als ein Produktwechsel
In vielen Landschaften ist IdM die Drehscheibe zwischen Personalsystem, SAP-Systemen und Antragsprozess. Über die Jahre sind dort Regeln, Jobs und Eigenentwicklungen gewachsen. Eine Ablösung beginnt deshalb nicht mit der Produktauswahl, sondern mit der Frage, wer künftig welche Aufgabe übernimmt:
- Identitäten aus dem Personalsystem anlegen, ändern und beenden (Joiner, Mover, Leaver)
- Benutzer und Rollen in ABAP-Systemen provisionieren
- Cloud-Anwendungen und Nicht-SAP-Systeme versorgen
- Zugriffe beantragen, genehmigen und auf SoD-Risiken prüfen
- Nachweise für die Prüfung liefern
Typische Zielbilder
Meist läuft es auf eine Kombination aus diesen Bausteinen hinaus:
- ABAP-Systeme direkt aus SAP GRC. Wer SAP GRC Access Control einsetzt, kann PFCG-basierte Systeme direkt provisionieren. Antrag, Risikoprüfung und Provisionierung liegen dann in einem System.
- Cloud-Ziele über SAP Cloud Identity Services. Der Weg, auf den SAP für seine Cloud-Anwendungen verweist.
- Microsoft Entra ID als führendes Verzeichnis. Naheliegend, wenn das Unternehmen seine Identitäten ohnehin dort führt.
- Ein anderes Identity-Governance-Produkt. Zum Beispiel SailPoint, Omada oder One Identity, wenn es dafür schon ein konzernweites Programm gibt.
Was passt, hängt davon ab, wo Ihre Identitäten heute geführt werden, wie viele Zielsysteme nicht von SAP sind und ob SAP GRC bleibt.
Die zweite Frist: SAP Access Control
Auch SAP Access Control 12.0 verlässt Ende 2027 die reguläre Wartung. Wer beide Projekte getrennt plant, fasst dieselben Schnittstellen womöglich zweimal an. Was beim Wechsel auf den Nachfolger zu beachten ist, steht unter Von SAP Access Control 12.0 auf SAP GRC for SAP HANA.
Womit Sie jetzt anfangen
- Bestand aufnehmen. Welche Zielsysteme, Repositories, Jobs, Workflows und Eigenentwicklungen laufen in IdM, und welche davon werden noch gebraucht?
- Aufgaben zuordnen. Für jede Aufgabe aus der Liste oben: Welches System übernimmt sie künftig?
- Übergang planen. Alt und Neu laufen eine Zeit lang parallel. Legen Sie je Zielsystem fest, welches führend ist und wann es wechselt, sonst überschreiben sich beide.
- Rückwärts rechnen. Anbieter schätzen für große Umgebungen 18 bis 36 Monate. Wer jetzt erst beginnt, sollte die erweiterte Wartung als Puffer einplanen.
Was wir beitragen
Unser Angebot richtet sich an Unternehmen, die SAP GRC Access Control einsetzen. Die Ablösung begleiten wir als Beratungsleistung, zusammen mit Partnern.
Die Anbindung von SAP GRC an SAP IdM und die ABAP-Entwicklung gehören zu unseren Kernleistungen. Damit kennen wir beide Seiten der Strecke, die bei der Ablösung neu gebaut werden muss: den Weg vom genehmigten Antrag bis zur Rolle im Zielsystem.
Eine IdM-Ablösung ohne SAP GRC bieten wir nicht an.
Sie setzen SAP GRC ein und stehen vor der Ablösung? Schildern Sie uns kurz Ihre Landschaft. Sie sprechen direkt mit dem Inhaber.
info@libossek-it-consulting.de 0157 55 84 2086Stand: Oktober 2026. Maßgeblich sind die aktuellen SAP-Hinweise und Ihr Wartungsvertrag. Quelle zum Wartungsende: SAP Community, „Preparing for SAP Identity Management's End of Maintenance in 2027“.
